Vier Temperamente gehen in ein Meeting
In der Agenda steht „kurzer Sync“. Der Choleriker hört „Entscheidungen bis 10:15“. Der Sanguiniker hört „ich habe Publikum“. Der Phlegmatiker hört „bitte lass es wirklich kurz sein“. Der Melancholiker hat die Unterlagen zweimal gelesen und kommt mit drei Einwänden — alle berechtigt.
Keiner von ihnen ist ein „schwieriger Mensch“. Es sind einfach vier verschiedene Betriebssysteme, die auf dieselbe Kalendereinladung reagieren — und der größte Teil der Reibung im Team ist nichts anderes als ein Zusammenstoß von Temperamenten ohne Übersetzer.
Kostenlos, etwa vier Minuten — sieh dein eigenes Ergebnis.
Das eigene Temperament zu kennen, ist nützlich; das der Kolleginnen und Kollegen zu kennen, ist eine Superkraft. Der Choleriker lernt, vor der Entscheidung eine Pause zu lassen. Der Sanguiniker lernt, dass die Stillen die Idee längst hatten. Der Phlegmatiker lernt, dass seine Ruhe als Zustimmung gelesen wird. Der Melancholiker lernt, dass „gut genug zum Veröffentlichen“ ein echter Qualitätsmaßstab ist.
Schau im nächsten Meeting fünf Minuten lang nicht auf die Folien, sondern auf die Menschen. Du erkennst sofort alle vier Systeme — und kannst sie danach nie wieder übersehen.